Der wahre Grund, warum wir bloggen und du aufhören solltest unsere Posts zu lesen

Einfach anfangen warum wir bloggen

Das ist der bisher persönlichste Blogartikel, denn wir veröffentlicht haben.

Denn genau ein Jahr lang stellte ich mir fast täglich diese Fragen:

Was treibt uns an?

Warum schreiben wir einen Blog?

Warum sind Ronny, Stine, Fiete und ich so und nicht anders?

Nach krassen Hochs und Tiefs sowie intensiven Momenten, die wir erleben durften, war sie da.

Die Antwort.

Und wiedermal zeigt sich, warum wir diesen Weg gemeinsam gehen. Dazu später mehr.

Heute schreibe ich zu dir, wie ich es mir noch nie getraut habe.

Ich mache Dinge mit mir selbst ab und erzählte lange niemanden von meinen Visionen, meinen Träumen– auch nicht Ronny.

Ständig trieb mich etwas an. Flüsterte mir zu „Da ist noch mehr.“  Auch mein Lebenslauf zeigt das deutlich.

Und dann war er da:

der Moment.

Nach 2,5 Jahren in meinem vermeintlichen Traumjob als pädagogische Mitarbeiterin, davon 12 Monate 36 Stunden in der Woche ohne Ausnahmen am Schreibtisch in einem miefigen 3-Mann-Büro, wachte ich endgültig auf.

Das war nicht ich!

Das konnte nicht meine Aufgabe im Leben sein, unsinnige Arbeiten am PC zu machen, die nichts verändern und mit Fachschülern über Zensuren zu debattieren. Zumal ich das deutsche Erziehungs- und Bildungssystem immer weniger vertrat.

Es war doch mein Traumjob!?

Ohne je Lehramt studiert zu haben, erfüllte sich mein geheimer Kindheitswunsch. Ich stand vor einer Klasse und lehrte.

Mein Konto freute sich über regelmäßige Einnahmen.

Nach jahrelanger Freiberuflichkeit war ich festangestellt und hatte zum ersten Mal geregelte Arbeitszeiten. Mit einem Wort konnte ich erklären, was für einen Beruf ich nachgehe.

Lehrkraft.

Wow. Wie einfach.

Ich kaufte mir  die ersehnten Gartenmöbel, entwickelte einen leichten Schuhtick, lackierte meine Fingernägel, stöhnte über Kollegen, den Bürotratsch und beklagte mich beim Abendessen über Zustände in der Firma, die ich ja sowieso nicht ändern konnte.

Ich passte mich an.

Schlimmer:

ich vergiftete mit meiner eigenen Unzufriedenheit die Stimmung meiner Familie.

STOPP.

Noch vor vier Jahren hätte ich es einfach geschehen lassen. Jetzt gab es einen gewaltigen Unterschied:

Ich wurde bewusster – mit jedem Tag.

Am Abend sprach ich mit Ronny und den Kindern.

Und morgens um 8 Uhr kündigte ich.

Endgültig.

Zehn Jahre dauerte unser Weg. Von der natürlichen Gesundheit zum Bewusstsein.

Es war krass.

Ich fühlte mich so mutig und war überzeugt von der Richtigkeit meiner Entscheidung.

Kennst du das?

Du durchlebst über Wochen oder Monate schlechte Phasen, spürst große Unsicherheiten und plötzlich…

triffst du eine Entscheidung. Du bist klar.

Und mutig.

Heute weiß ich: wir brauchen diese Täler von Zeit zu Zeit, um innerlich zu wachsen.

Tränen, Worte, die dich und andere verletzen, Erfahrungen, auf die du in der Situation gerne verzichten würdest, haben nur ein Ziel …

du sollst dich entwickeln.

Raus aus der Komfortzone – hin zu einem Leben, das dich begeistert.

Puh.

Glaube mir, so dachte ich nicht immer. Ich weinte heimlich, schrie innerlich und gab anderen die Schuld. Vor allem war ich ein echtes Weichei und tat mir so unendlich selbst leid.

Warum?

Und immer auf der Suche.

Nach was?

Unsere Transformation

Vor  11 Jahren starteten wir unsere Abenteuerreise zu uns selbst, zu unserem Lebensglück. Was der bewegende  Auslöser dafür war, kannst du in unserem E-Book nachlesen.

Mit jedem Schritt, den wir nach vorne oder auch mal zurück gingen, eroberten wir uns mehr Gesundheit, Freiheit und Begeisterung für unser Leben. Wir verloren gemeinsam über 40 Kilo Körpergewicht ohne es darauf angelegt zu haben. Und verabschiedeten uns immer mehr von alten Glaubenssätzen und Verpflichtungen.

Einfach anfangen Ronny Düwel

Einige Themen beschäftigen uns noch – auch wir sind auf dem Weg. Der Kopf lässt sich schwerer entrümpeln als ein vollgestellter Keller. Aber ich weiß, wir schaffen das. Ich vertraue.

Wie kurz vor dem Endspurt eines Langstreckenlaufs.

Ich spüre meine Energie und sehe das Ziel. Ich werde gewinnen.

Was eigentlich?

Mein Leben. Meine Freiheit. Meine Gesundheit. Meine Begeisterung.

Pure Euphorie.

Die Mühe lohnt sich.

Egal wie weit die Wegstrecke ist, die wir zurückgelegt haben und noch gehen werden. Wir fahren schon jetzt jeden Tag die Ernte ein.

Ronny, die Kinder und ich fühlen uns gesünder und energiegeladener. Wir arbeiten an unseren Zielen. Jeden Tag leben wir mehr unsere Träume. Wir sind in Harmonie miteinander, weil wir mit uns selbst im Reinen sind.

Einfach anfangen

Stine (14) und Fiete (12) treffen ihre Entscheidungen selbstständig. Sie übernehmen Verantwortung und äußern ihre Visionen. Ich liebe diese Unbefangenheit.

Wir springen aufgeregt durchs Haus und gröllen zur Kelly-Family.

OK.

Das mache ich alleine 🙂

Und das erklärt unser Warum!

Oder mit Ronnys Worten:

„Es ist an der Zeit, dass Millionen Frauen und Männer Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Alles ist möglich, wenn du deinen Körper und dein Bewusstsein in Schwung bringst.

Insbesondere die Frauen müssen sich ihrer Stärken und ihrer besonderen Rolle in der Familie bewusster werden. Sie sind der Schlüssel für ein harmonisches Familienleben.“

Krass.

Da suche ich ein Jahr lang nach unserem Warum und Ronny haut solche Sätze raus.

Das sind die Gründe, warum wir so sind, wie wir sind. Warum wir das tun was wir tun.

Jeder neue Blogartikel, jedes Video oder Projekt, an dem wir arbeiten, hat nur ein Ziel:

Wir wünschen uns, dass du so gesund, frei und begeistert in deinem Leben bist, wie du es nur sein kannst.

Wir wollen, dass du

  • fasziniert von deinem Körper bist,
  • in einer Partnerschaft lebst, die dich erfüllt und hebt,
  • unglaubliches Selbstvertrauen hast und einen unbändigen Glauben in deine Familie, deine Mitmenschen und deinem Dasein setzt,
  • einen Job hast, der dich mit Leidenschaft erfüllt,
  • dir stets selbst eine eigene Meinung bildest,
  • deine Träume lebst und
  • vor Aufregung und Tatendrang aus dem Bett springst.

Werde der, der du sein möchtest!

Wenn du es willst,…

begib dich auf eine fantastische Abenteuerreise.

Wenn nicht, …

höre auf unsere Blogposts zu lesen.

Ronny und ich würden das sehr bedauern. Aber wir wissen, dass sich die Menschen finden, die sich gut tun und gegenseitig helfen, ihr ganzes Potential zu entfalten.

Eine großartige Bewegung rollt auf uns zu.

Sei ein Teil davon.

Du musst dich nur trauen!

Lass dir von niemand, und schon gar nicht von deinen eigenen Gedanken und Ängsten einreden, dass du es nicht schaffst, dass es unmöglich ist, dass es irre ist.

Ja, es ist Wahnsinn sich anders zu ernähren, zu denken und zu handeln als der Großteil der Bevölkerung –

wahnsinnig lebendig, erfüllend und ansteckend.

Wenn du uns siehst, habe den Mut und sprich uns an.

Lass dich mitreißen von unserer Euphorie. Lerne von unseren Erfahrungen und denen der vielen mutigen Frauen und Männer, die ihren Weg bereits gegangen sind.

Du kannst nur gewinnen. Doch dafür musst du in Bewegung kommen und bleiben. Erst dann wird sich etwas oder jemand ändern.

Hol dir endlich deine Gesundheit zurück, deine Traumfigur oder deinen Traumpartner.

Erschaffe dir deine eigene Welt und…

sei begeistert von deinem Leben.

Antje und Ronny Einfach anfangen

 

 

 

 

 

PS: Kannst du dich in unserem „Warum“ wiedererkennen? Oder hast du noch Fragen? Dann rein damit in die Kommentare!

 

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Antje Düwel

Antje Düwel

unterstützt Unternehmerinnen dabei unglaubliche Energie zu gewinnen, um ihre Ziele leichter und mit mehr Freude zu erreichen.
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Antje Düwel
40 Antworten
  1. Anke
    Anke says:

    Ein toller Beitrag.Wie du schon sagst man muss sich auf den Weg machen. Das habe ich begonnen und ich merke ich bin nicht alleine unterwegs. Du hast recht es werden immer mehr, denen die Augen geöffnet werden. Seit ich begonnen habe etwas zu ändern,geht es mir besser als je zuvor. Dinge ,die ich heute tue,habe früher belächelt. Aber wenn man aus seiner Komfortzone heraus tritt, ist alles garnicht mehr so schwer. Auch weil man weiß, man ist nicht allein.
    Ich war auch erstaunt,dass ihr garnicht so weit weg wohnt, vielleicht wanderst du irgendwann mal durch unseren Wald, ist sehr zu empfehlen.
    LG Anke

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Anke, danke für dein Feedback. Und das krasse: durch das Internet machen wir uns sichtbar. Jeder auf seine Art. Vielleicht stehen wir uns plötzlich im Wald gegenüber. Ich bin gespannt 😉 LG Antje

      Antworten
  2. Karin
    Karin says:

    Hey Antje
    Genial was und wie du geschrieben hast 🙂
    Ich finde es super, dass du und auch deine Familie deinen/euren
    Weg geht. Das es die richtige Entscheidung ist sieht man auf den Bildern und man spürt beim lesen diese positive Energie.
    Ich selber mach mir das Leben wie es mir gefällt. Treibe viel Sport, bin viel in der Natur und tu was mir Spass macht.
    Zur Zeit befinde ich mich jedoch auf einer Talwanderung. Durch
    meine Arbeitslosigkeit bin ich in einem Job gelandet in dem ich total
    unterfordert und unglücklich bin. Ich bin noch dort weil die Arbeitszeiten es erlauben mich um meine alte Hundedame zu kümmern. Senta hat mich 15 Jahre treu in meinem Leben begleitet.
    Solange sie noch ist werde ich aus meiner unbefriedigenden Job und Wohnsituation noch jeden Tag das Beste machen. Dann aber heisst es für mich; auf zu neuen Ufern oder wer weiss vielleicht kommt doch das schier unmögliche eine Lösung mit Senta.
    Das wichtigste ist denke ich egal wie es läuft und ist, die Freude an den kleinen Dingen nicht zu verlieren und jeden Tag Dankbar sein für die positiven Erlebnisse.
    Euch alles Liebe und Gute und bleibt so wie ihr seid.
    LG Karin

    Antworten
  3. Rose-Maria
    Rose-Maria says:

    Liebe Antje,
    dein Blog trifft mitten ins Herz und ich kann es sooo nachvollziehen, wie gut es tut und der Mut da ist, Veränderungen durchzuführen. Ich erlebe im Moment eine ähnliche Situation und bin dabei einiges umzustellen, um das zu leben, was da ist, gesehen werden will und zum Ausdruck gebracht werden möchte. Meinen beruflichen Alltag strukturiere ich total um. Allerdings unterstützte mich das Universum kräftig, wofür ich für die schmerzliche Erfahrung sehr dankbar bin und in einem großen Glücksgefühl bin (ich brach mir mein Sprunggelenk und musste operiert werden, somit eine Auszeit von 2 Monaten geschenkt bekommen. Da ist die Umstrukturierung passiert….)
    Durch die Rohkost entstehen Veränderungen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Das Feeling kann man Mitmenschen (die sich anders ernähren) nicht mitteilen. Egal, es geht nur um einen selbst. Und wenn ich meinen Heilungserfolg sehe, weiß ich, dass meine Ernährung und die Einstellung kräftig mitgeholfen haben.
    Danke für eure gigantischen Webinare
    Ich wünsche Euch alles Liebe, und hoffe die Veränderungen breiten sich in der Welt noch mehr aus.

    Antworten
  4. Claudia
    Claudia says:

    danke wie frisch und frei ihr an die Freiheits-Themen geht / die mentale Freiheit euren Werdegang darzulegen, etc. –
    ich mag euch beide sehr gerne – bewundere eure Tatkraft, Durchhalte-Power, neue Denke, Flexibilität, Forschungsgeist (glaube ich jedenfalls dass ihr den habt) und euer “an die Öffentlichkeit gehen“ – ich vermute mal dass eure Eltern aus den neuen Bundesländern stammen (kl. Akzent von euch hörbar) – da habt ihr (für mein Empfinden…) viel MUT und TATKRAFT / Willen an den Tag gelegt – um an den Punkt zu kommen wo ihr heute seid !!
    herzliches Dankeschön 🙂
    auch für deine Mühe – mit der du dich hier in den ganzheitlichen Frauenkongress ‚reinkniest‘ – liebe Antje (o;
    euch beiden von Herzen d a n k e 🙂
    Claudia

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Claudia, deine Worte bestätigen uns in unserer Entscheidung: wenn wir uns alle sichtbar machen, können wir mehr bewirken. Ich danke dir von Herzen und ja, wir fühlen uns jeden Tag wie auf einer Abenteuerreise. Es gibt noch soviel zu lernen, zu entdecken. Es ist einfach nur geil und macht so unendlich viel Spaß. LG Antje PS: wir wohnen im wunderschönen Land Brandenburg 🙂

      Antworten
  5. Dominik
    Dominik says:

    „Das konnte nicht meine Aufgabe im Leben sein, unsinnige Arbeiten am PC zu machen, die nichts verändern und mit Fachschülern über Zensuren zu debattieren. “

    Ich kann das soooooo verstehen :/
    Auch wenn nicht in dieser Berufsgruppe. Ich verstehe das so, wenn man etwas macht und sich jedes mal frägt „Was mach ich eigentlich hier?“

    Es tut innerlich so weh, da man ganz genau weiß, was man stattdessen machen könnte.

    Mutiger Schritt und ein super Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Dominik

    Antworten
  6. Silke
    Silke says:

    Liebe Antje, wow, Dein Artikel hat mich tief berührt. Unglaublich, was bei Euch so passiert. Wenn ich mir die Fotos dazu anschaue, dann kann man schon von einer ganzheitlichen Transformation sprechen: Körper, Geist und Seele. Ich bin schon gespannt, wie es mit Euch weitergeht und freue mich über unseren persönlichen Austausch. Wundbar, dass wir uns begegnet sind! Ich drück Euch! Silke

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Genial liebe Silke. Du findest die richtigen Worte: ganzheitliche Transformation. Das ist es! Und… wir alle finden uns 🙂 Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Dir heute ganz besonders von Herzen alles Gute. LG Antje

      Antworten
  7. michi
    michi says:

    Oh mann Antje du bist echt mutig ….und ich finde es toll das du uns daran teilhaben lässt und es dir getraut hast zu erzählen..wow Respekt vor deiner tollen Geschichte ..ich freue mich für dich /euch 🙂
    liebe Grüße Michi

    Antworten
  8. Bettina
    Bettina says:

    Hallo liebe Antje!
    Ein sehr schöner Artikel, der Mut macht. All das, was wir erleben und durchmachen dient wohl unserer Entwicklung. Ebenso befindet sich alles stets im Wandel. Höhen und Tiefen, Freudensprünge, bittere Tränen, eisige Winter und strahlende Sommer, innere Zerissenheit – oder innere Freiheit. Ich meine, wir sind alles. Und zwar zur gleichen Zeit. Und ich glaube, dass wir alle unsere eigenen innere (Seelen)Wahrheit finden müssen.
    Die Ernährung macht sicherlich einen Teil davon aus, aber nicht nur auf der physischen Ebene im Sinne von sich körperlich Nahrung einverleiben (siehe auch I Ging Hexagramm 27 „Die Ernährung“).
    Viele Wege führen zum Glück! Ich glaube, gelegentlich „stehen wir am Wegesrand, sehen uns and’re Leben an“* und vergessen, selbst auf UNSEREM Weg zu bleiben und ihn auch zu GEHEN.
    Ich habe das an mir gemerkt. Hatte mich ein wenig verirrt – bin jetzt aber gerade (wieder) sehr glücklich und zufrieden. Und gespannt, was noch passieren wird. Vieles – wenn nicht gar alles – hängt wohl von der inneren Haltung ab. Und, wie gesagt, Ernährung macht meiner Meinung nach nur einen Teilaspekt von alledem aus.
    Ganz liebe Grüße von der wieder kochenden Bettina 😉

    *Songtext von Engelsblut

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Bettina, ein dreimal Halleluja auf deinen Kommentar. Ja, so ist das: die innere Haltung, die eigenen Gedanken und geheimen Wünsche.Kochen oder nicht kochen? Uns führte der Weg über die Rohkost dahin, wo wir heute sind. Aber es gibt viele Wege. Hauptsache wir entwickeln uns. Ich bin der festen Überzeugung, dass es so viele Ernährungsformen, wie Menschen gibt. Auch in unserer Familie hat jeder seine eigene. Uns geht es am besten, wenn Kopf, Geist und Seele im Einklang sind. Und wenn eine Suppe oder was auch immer dazu verhilft, warum nicht? Das entscheidet jeder für sich und nur für sich. Ich bin da gelassener als je zuvor und du anscheinend auch. Das freut mich sehr 🙂 Lass uns weiter Teilhaben an deinem Weg. Ich glaube, da kommt noch etwas wunderbares. LG Antje

      Antworten
  9. Andrea
    Andrea says:

    Liebe Antje, vielen Dank für den tollen Artikel! Ich finde es schön, dass Ihr als Paar und Familie gemeinsam diesen Weg geht. Bei mir ist es leider anders. Ich habe mich verändert, ernähre mich seid 2 Jahren vegan und seid Januar 2016 fast nur rohköstlich. Meine Gedanken sind viel klarer und anders geworden, ich bin nicht mehr schlecht gelaunt und habe viel Energie gewonnen. Mein Mann u. meine 2 Kinder (24+22J. aus 1.Ehe) waren von meiner neuen Ernährung nicht begeistert, mittlerweile haben sie sich damit abgefunden. Mein Problem ist, dass ich gerne mein Hamsterrad verlassen möchte. Ich hätte gerne eine Auszeit von dem Leben in Deutschland, 3 Monate würden mir für den Anfang langen. Leider kann mein Mann diese Vorstellung nicht mit mir teilen. Erst gestern sagte er mir, dass ich für sowas den falschen geheiratet hätte. Er hat eine Firma mit 5 Angestellten (darunter auch ich) und kann sich einfach keine Auszeit nehmen (aus seiner Sicht). Ich verstehe ihn ja, er hat Verantwortung aber was wären 3 Monate Auszeit? Man könnte vorab alles gut organisieren, die Technik macht es möglich auch von unterwegs einiges zu lösen. Was ich allgemein sagen möchte ist, für mich ist es nicht einfach meine Träume/Wünsche zu leben. Meistens lebe ich das Leben meine Familie aber nicht mein eigenes. Aber in meinem Kopf reift trotzdem eine Auszeit heran. Ich werde zumindest für 6 Wochen irgendwann die Koffer packen und verreisen, damit könnte sogar mein Mann leben (und ich auch. Da ich ihn sehr liebe, werden 6 Wochen hart für mich werden!). Ich muss hier mal raus, ich habe den Gedanken täglich und er zermürbt mich. Vielen Dank fürs Zuhören, liebe Grüße Andrea

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Andrea, du hast eine Familie, einen Mann, den du liebst. Das ist wunderbar. Viele suchen danach – ihr leben lang. Nun ist das so ein Ding mit uns Menschen. Obwohl wir alles haben, sind wir nicht zufrieden. Ich kenne das! Ich habe gelernt, dass alles und jeder seine eigene Zeit braucht. Auch Ronny und ich sind nicht immer einer Meinung und gehen in verschiedene Richtungen. Aber eines verbindet uns: das unerschütterliche Urvertrauen, dass wir zusammen gehören. Stärke deinen Geist. Das ist keine Floskel. Ich meine es ernst. Werde gelassen und vertraue noch mehr. Eure Zeit kommt, wenn du dich selbst findest. Dir alles Liebe und Kraft auf deinem Weg. LG Antje

      Antworten
  10. Jacqueline W.
    Jacqueline W. says:

    Liebe Antje,
    bekomme dicke Gänsehaut bei deinem Artikel, so ehrlich und tiefgründig !
    So ähnliche Situtionen kenne ich auch und hab mich oft gefragt wie es weitergehen soll. Ängste und Selbstzweifel sind dabei meine Begleiter vielleicht auch Unzufriedenheit dass man nicht so ist wie…..
    Inzwischen vertraue ich aber mehr und mehr mir selbst und meiner „inneren Stimme“ (so nach und nach ) Es ist ein Weg ohne Zwang und in meinem Tempo,
    auch wenn mal was nicht so gut gelingt ( sagt sich so leicht ) 🙂
    und ich danke euch dass ich von euch so motiviert werde !!
    und da ich gern Sprüche mag, fällt mir einer ein von dem Mann in dessen gleichnamiger Strasse ich wohne : “ Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ Johann Wolfgang von Goethe
    Alles Liebe für euch <3 und ich freue mich wieder von euch zu lesen

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Danke liebe Jacqueline für deinen Kommentar und auch dieses tolle Zitat. Ja, das ist es, was das ganze Geheimnis ist. Aber manchmal sind wir wie gelähmt. Dann heißt es: ran an die Ängste und den Kopf bearbeiten. Es sind die Gedanken, die uns festhalten. Du gehst deinen Weg. Schritt für Schritt sind auch wir unterwegs. Und das beste: wir werden immer mehr und finden uns. LG Antje

      Antworten
  11. Hans-Jürgen
    Hans-Jürgen says:

    Liebe Antje,
    und Du sagst mir, ich berühre Dich mit meinen Texten?! Was ist DAS denn für ein Hammer Artikel! Vielen lieben Dank dafür! Jedes Wort eine Motivation und 100% authentisch! Und die Bilder sprechen wirklich Bände! Die wirklich spannende Frage ist aber: wie ging es denn finanziell weiter nach der Kündigung?! Oder will das nur mein Sicherheit liebender Verstand wissen?! Denn ich stehe vor der gleichen Frage… Ich bin zwar nicht unzufrieden mit meiner Festanstellung, aber noch nicht bereit, mich auf die Rente vorzubereiten…. da geht noch mehr, aber nicht mehr als Angestellter… die Gegenseite sind finanzielle Verpflichtungen… wie schön zu lesen, dass es bei Euch auch mehrere Jahre gedauert hat 🙂 Da stehe ich noch am Anfang… und wie schön, dass ihr es gemeinsam angeht… auch das ist bei mir anders… Aber jetzt genug von mir und nochmal ein dickes DANKE für diesen Artikel!!

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Lieber Hans-Jürgen,
      ja das Sicherheitsdenken oder sogar -ängste. Sind wohl unsere härtesten Gegner. Es sind keine anderen Menschen, nicht das fettige Essen und auch nicht irgendwelche Verpflichtungen, die uns zurückhalten bestimmte Dinge einfach durch zu ziehen. Es ist unser Denken. Aber auch hier hat jeder sein Tempo. Wichtig: unterwegs sein. Und das bist du 😉
      Wir vereinfachen unser Leben seit Jahren und haben damit auch weniger finanzielle Verpflichtungen. Stichwort: Minimalismus. Vielleicht ist das ein Thema für einen anderen sehr persönlichen Artikel. Danke für dein Feedback. Wir sind in Kontakt. LG Antje

      Antworten
  12. Birgit
    Birgit says:

    Danke für diesen Artikel, liebe Antje! Er kommt heute genau passend, denn er beschreibt genau das Thema, das mich momentan sehr belastest. Es war beim Lesen als hättest Du mich beschrieben! Leider schiebe ich bisher einen Termin, um etwas zu ändern, jeden Tag am Arbeitsplatz wieder hinaus, denke es geht schon, andere schaffen das auch, habe nicht den Mut. Der Artikel hat mir wieder Mut gemacht, das Thema endgültig zu bearbeiten und etwas zu ändern! Danke dafür! 🙂

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Birgit,
      schön wieder von dir zu lesen 😉
      Der Tag kommt, wo du die Kraft und den Mut hast. Du erkennst, dass es so nicht weitergeht. Du bist klar. Such bis dahin auch öfter die Einsamkeit, geh in die Stille (Wald, Spaziergang). Das sind meine Rezepte. Vielleicht hilft es dir auch. Fühl dich umarmt. Antje

      Antworten
  13. Ursula
    Ursula says:

    WOW WOW WOW
    das hast du sehr schön geschrieben! Ich bewundere Menschen die ihre Gefühle auch in Worten ausdrücken können. Und herzlichen Glückwunsch das ihr diese Transformation durchlebt und davon so herzerfrischend berichtet. Vielleicht treffen wir uns ja mal wirklich, dann lasse ich mich gerne inspirieren.Danke 😉

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Ursula, teile auch deine Erfahrung weiter mit uns hier in den Kommentaren. So können wir uns gegenseitig unterstützen. Oft denken wir, dass wir alleine sind. Ganz im Gegenteil: wir werden täglich mehr. Wir müssen uns nur finden und sichtbar machen.Danke für deinen Kommentar.LG Antje

      Antworten
  14. Ines
    Ines says:

    Grosse Klasse,ich bin echt beeindruckt.Es gehört viel Mut dazu einen „anderen “ Weg zu gehen und auf diesem Weg zu bleiben.
    Liebe Grüsse und weiter so!
    Ines

    Antworten
    • Antje Düwel
      Antje Düwel says:

      Liebe Ines,
      unser Mut ist gewachsen. Manchmal fallen wir zurück in alte Muster, aber wir unterstützen uns gegenseitig und bleiben am Ball. Denn auf uns wartet so viel mehr… Danke für dein motivierendes Kommentar. LG Antje

      Antworten

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