Umstellung auf Rohkost: So kannst du dich verhalten, wenn dein Umfeld Rohkost ablehnt

Rohkost in der Familie

Würdest du nicht auch so gerne viel mehr Rohkost in dein Leben holen, aber…

 deine Familie ist dein größtes Hindernis.

… die Kinder und der Partner machen nicht mit.

… Bekannte und Arbeitskollegen lassen andauernd blöde Sprüche fallen.

… Familienmitglieder und Freunde verstehen dich nicht.

 

Jeder, ich meine wirklich jeder, der sich auf seinen ganz persönlichen Weg macht und beginnt seine Gesundheit zu hinterfragen, wird mit derartigen Situationen konfrontiert.

Wir liefern dir Anregungen, wie du auch diese Hürde entspannt meisterst. 🙂 

 

Umstellung auf Rohkost  – Du hast die Wahl

Du kannst jetzt jammern und munter los tottern, wer oder was dich alles daran hindert deine Ernährung auf Rohkost umzustellen, oder…

du übernimmst Verantwortung für dich und deine Gesundheit.

Fange an zu handeln, statt zu reden.

Ja, ich weiß: ich bin hart.

Vielleicht werden dir meine Worte nicht gefallen. Aber Ausreden bringen dich nicht wirklich vorwärts.

Schöne Worte halten dich schon viel zu lange in deiner Komfortzone.

Du willst (denn sonst wärst du ja nicht auf unserem Blog gelandet 😉 ) ständig mehr Rohkost in dein Leben holen und schließlich wirklich alle Vorteile dieser natürlichen Ernährungs- und Lebensweise genießen.

Also wähle für dich nur das Beste:

statt Krankheit pure Gesundheit, statt Müdigkeit endloser Tatendrang, statt Trübsinn ansteckende Lebenslust, statt Unverständnis tiefes Vertrauen, statt Nörgelei echte Liebe.

Ich bin heute irgendwie krass drauf, aber …

schau dir bitte die Vorteile der Rohkost an.

Wenn du wirklich alle deine Potentiale nutzen willst, musst du ran!

Erzeuge dir immer wieder Bilder vor deinem geistigen Auge. Wie willst du sein? Welche Vorteile willst du haben?

 

Nur du entscheidest

Hast du diese Entscheidung einmal getroffen, begreifst du:

„Niemand kann dich aufhalten, sondern nur du dich selbst.“

Du übernimmst mehr und mehr Verantwortung für deine Handlungen. Wenn du beim Abendbrot doch wieder zu Brot gegriffen hast, mach also nicht deine Familie oder sonst wen dafür verantwortlich.

Sei sanft und geduldig mit dir. Nimm die Situation an und hinterfrage sie. Du findest eine Lösung, eine Strategie. Ich bin mir sicher!

Bei der nächsten Herausforderung reagierst du dann vielleicht schon anders.

Ja, aber jetzt hat doch mein Sohn extra so schön aufgedeckt…. Da muss ich doch…

Du mein lieber mutiger Leser hast immer die Wahl. Du bist frei in deinen Entscheidungen. Wähle das Beste für dich!

Wenn du meinst, es ist wirklich das Beste für dich, jetzt dieses Abendbrot statt einer rohen Variante zu dir zu nehmen, dann ist das deine freie Entscheidung. Du lächelst bitte und genießt es.

Wenn es nicht das Beste in dieser Situation und zu dieser Zeit für dich ist, dann nimm einen anderen Weg.

Erkenne die Gründe für deine Handlungen und widerstehe immer öfter.

 

Beziehe dein Umfeld ein

Unbestritten: Essen hat in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert. Wir kochen gemeinsam, berichten von unseren Erlebnissen und lernen uns besser kennen. Wir verbinden Essen seit unserer Kindheit mit Gemütlichkeit und Wohlbefinden.

Wenn du kein Einsiedler werden willst, solltest du diesen Umstand unbedingt bedenken.

Dein Umfeld denkt jetzt vielleicht, dass du nur noch Salat isst. Ihre und deine Unsicherheit in der Anfangszeit spiegelt sich in den Reaktionen wieder. Manchmal sind diese echt krass und nur schwer zu verdauen.

Sobald du dir aber sicher in deinen Entscheidungen bist, spürt das auch dein Umfeld.

Wenn dir die Leute am Herzen liegen, zeige ihnen, dass Rohkost mehr ist als Gurke und Karotte. Zeige ihnen, dass es auch Genuss, Gemütlichkeit und Fröhlichkeit bedeutet.

Hey, das sind Grundbedürfnisse der menschlichen Natur! Natürlich brauchen wird diese für unser Wohlbefinden!

Wenn Verwandte und Freunde dir Fragen stellen, erzähle von deinen persönlichen Erfahrungen mit der Rohkost. Sei begeistert von deinem neuen Leben.

Lade sie zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch (natürlich mit Rohkost-Torten) oder zu einem Rohkost-Picknick am See ein. Schenk Liebe und du wirst Liebe erhalten…Halleluja 🙂

Ernährungsumstellung auf Rohkost

 

Lass jedem seinen Willen

Genauso, wie du mit deiner neuen Denk- und Ernährungsweise akzeptiert werden willst, solltest du das auch anderen zugestehen.

Das ist manchmal leichter gesagt als getan, oder?

Wie siehst du das, gerade wenn es um  Menschen geht, die wir lieben?

Wir wollen nicht nur das Beste für uns, sondern natürlich auch für sie. Wir lieben sie! Aber genau hier liegt der Knackpunkt.

Natürlich willst du deine Kinder, deine Eltern, deine Geschwister, deine Freunde…beschützen. Es soll ihnen gut gehen und sie sollen glücklich sein. Aber…

du kannst sie, ihre Lebens-, Ess- und Denkgewohnheiten nicht verändern. Das kann nur jeder für sich selbst. Schenk ihnen Vertrauen, wünsche ihnen nur das Allerbeste und lass sie los.

Geh du deinen Weg. Du brauchst jetzt auch jede Menge Energie. Du bist im Wandel.

Sei gesund, abenteuerlustig und anziehend. Werde zu dem Menschen, der du gerne sein möchtest und der deine Freunde gerne wären. Zeige ihnen, dass Rohkost funktioniert! Vielleicht machen sie sich auch auf? Jeder in seinem Tempo und mit seinen ganz eigenen Erfahrungen.

Das ist der einzige Weg, deine Umgebung und die Welt zu verändern. Wetten?!

 

Schlussworte

Oh, mal was Neues.

Heute gibt es ein Schlusswort von mir. Ich komme mir ein wenig, wie ein Prediger vor. Aber es ist wirklich wichtig, was ich dir heute mit auf dem Weg geben möchte:

„Die Veränderung beginnt in deinem Kopf. Allerdings hängt dein Erfolg bei der Umstellung auf Rohkost auch sehr groß von deiner persönlichen Umgebung ab.“

Du bist der Gestalter deiner Gedanken und deines Umfeldes. Schaffe dir eine Umgebung in der du erfolgreich sein kannst, in der du deine Rohkost Ernährung fröhlich umsetzen kannst. Ich meine damit sowohl deine Wohnsituation ebenso wie die Menschen in deinem Leben.

Es kostet dich und deinem Körper enorme Energie, wenn er ständig gegen schlechte Informationen (aus Nachrichten oder Gesprächen) oder undefinierbare Schwingungen ankämpfen muss. Genauso kämpft er gegen schlechtes Essen.

Das ist nichts Übersinnliches oder esoterischer Quatsch! Das ist das Leben!

Alles, was dein Bewusstsein berührt, beeinflusst dich. Manchmal brauchst du Tage, um wieder auf Spur zu kommen. Und das nur, weil du Teil eines Gespräches warst, weil du Informationen erhalten hast, die dich auf deinem Weg eher behindern statt dich zu fördern.

Was will ich dir damit sagen?

Wähle die Menschen, mit denen du dich umgeben willst, mit größter Sorgfalt aus. Das hat für deine Gesundheit und dein Lebensglück einen enormen Stellenwert.

Noch mehr wertvolle Anregungen für deine schrittweise Umstellung auf Rohkost findest du auch in diesem Buch.

Einfach anfangen

Du veränderst gerade dein Leben gewaltig. Manche denken, es ist nur Rohkost. Aber, wir beide wissen, dass es auch in den anderen Lebensbereichen gewaltig zu rumpeln beginnt.

Es ist für dich jetzt unglaublich wichtig, dass du dich mit Menschen umgibst, die so denken wie du.

Verbringe viel Zeit mit Leuten, die deine Interessen teilen oder sogar in der gleichen Situation sind.

Viele scheitern auf dem Weg zur dauerhaften Rohkost, weil sie sich zurückziehen und es allein der Welt zeigen wollen.

Vergiss das! Such dir Verbündete. Besuche Veranstaltungen, wie Rohkost-Potlucks.

Denke jetzt nach:

Wer sind die Menschen, die du in deinem Umfeld haben möchtest? Wer inspiriert dich? Bei wem kannst du dich so geben, wie du bist?

Such verstärkt den Kontakt zu ihnen. Sie geben dir Energie und sind dein Erfolgsgeheimnis auf dem Weg zur dauerhaften Rohkost!

 

So jetzt her mit deinem Kommentar. Woran hast du am meisten zu knabbern, wenn du an dein Umfeld denkst? Wie reagiert es auf deine Veränderung?

Teile bitte diesen Artikel und unterstütze damit andere mutige Menschen auf ihrem Weg.

About The Author

Antje Düwel

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4 Comments

  • Clarissa

    Reply Reply 12. Juli 2016

    Hallo Antje. Danke für deinen Artikel. Es gibt mehrere Punkte, die mich sehr berührt haben und halt auch Thema sind… Andere Lebensbereiche werden mit aufgewühlt und umgekrempelt. Wow, dass muss man auch mal verdauen können? Da fragt man sich:wer war ich oder wer bin ich eigentlich?
    Und sich seine Leute, die einen umgeben, bewusst aussuchen. Irgendwie mangelt es mir ein wenig an Menschen, die so denken wie ich… Aber diesen krassen unterschied am eigenen Körper zu fühlen wenn ich mich mal mehr und mal weniger von rohkost ernähre ist schon krass!! Ich weiß halt wo ich hin will und zwar bei mir ankommen!!!
    Danke für’s teilen eurer Erfahrungen!!!
    Liebe grüße

    • Antje Düwel

      Reply Reply 14. Juli 2016

      Sehr gerne liebe Clarissa. Dein Ziel ist sehr gut und die Basis: bei dir ankommen. Vielleicht besuchst du mal ein Rohkostpotluck in deiner Nähe? Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Gute. Antje 😉

  • Jen

    Reply Reply 1. September 2015

    Hallo liebe Antje,

    Ich habe diese Umstellungsphase durch und muß sagen es war nicht immer einfach, gerade am Anfang, um so besser war es das ich ein sanften Einstieg in die vegane Rohkost hatte und nicht von heute auf Morgen umgestellt habe.

    Tja und jetzt lebe ich in einer Patchfood-Familie, wo jeder anders isst, was auch nicht immer einfach ist, aber wir versuchen uns alle so zu akzeptieren wie wir sind und tolerant zu sein. Gerade wegen der Ernöhrung der Kinder gibt es aber schon so manche Diskussion … Bleibt halt nicht aus.

    Und ich habe meist doppelt Arbeit, da ich ja für Mann und Kinder „normal“ koche…..

    Nun ja das klingt alles so negativ oder? So schlimm ist es aber nicht. Ich liebe Rohkost, ich mit dadurch gesund geworden und rohkost Makels mehr happy :). Und ich lebe meinen Kindern halt vor…. Ich bin gespannt zu welcher Seite sie tendieren wenn sie älter werden…

    Viele Grüße, Jen

    • Autorin: Antje

      Reply Reply 2. September 2015

      Liebe Jen, ja das Leben in einer Familie ist spannend – jeden Tag neu. Ich finde auch, das das eigene Vorleben die beste Möglichkeit ist, um Kindern einen gesunden Weg auch in Sachen Ernährung zu zeigen. Und VERTRAUEN 🙂 Ich danke dir für dein Kommentar. LG Antje

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